15.05.2020

Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Stadthagen unterstützt die Feuerwehr bei Scheunenbrand in Hohnhorst / Rehren A/R

Hohnhorst/Rehren

Am 15. Mai 2020 kam es gegen 19:00 Uhr in Hohnhorst in der Samtgemeinde Nenndorf zum Dachstuhlbrand einer Scheune.

 

Die Feuerwehren aus Haste, Hohnhorst, Rehren, Bad Nenndorf, Horsten, Ohndorf, Riepen sowie aus Helsinghausen/Kreuzriehe und Wunstorf kämpften stundenlang gegen die Flammen an. Ein angrenzendes Wohnhaus konnte gehalten werden. Die Scheune allerdings, in der haushaltsübliche Gegenstände lagerten, von der keinerlei Gefahren ausgingen, brannte vollständig aus.

 

Nach einer Durchzündung des Scheunendaches gegen 23:30 Uhr alarmierte die Einsatzleitung der Feuerwehr den THW-Fachberater des Ortsverbandes Stadthagen sowie die Baufachberater der Ortsverbände Bückeburg und Stadthagen zur Einsatzstelle.

 

Nach Eintreffen der Fachberater und enger Abstimmung mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr wurde entschieden, dass das Scheunen-Vordach niedergelegt werden sollte, um einen unkontrollierten Einsturz zu vermeiden und der Verletzungsgefahr der Kameradinnen und Kameraden aus dem Weg zu gehen.

 

Dies rief gegen 01:20 Uhr die Fachgruppe Räumen aus dem Ortsverband Stadthagen auf dem Plan. Der Radbagger mit dem Tieflader, gezogen vom LKW Kipper der Fachgruppe, wurde mit dem dazugehörigen Fachpersonal alarmiert.

 

Durch den Bagger konnten die einsturzgefährdeten Dachteile vorsichtig und fachgerecht niedergelegt und die Gefahr für die Einsatzkräfte vor Ort beseitigt werden.

 

Die Kameraden/innen des THW konnten gegen 04:00 Uhr wieder Richtung Unterkunft fahren und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederherstellen, so dass gegen 05:30 Uhr schließlich Einsatzende war.

 

Im gesamten Einsatz blieben sowohl die Kameraden/innen der einzelnen Organisationen als auch die Anwohner des angrenzenden Hauses unverletzt.

 

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Morgen des 16.05.2020 an, die letzten Einsatzkräfte verließen nach knapp 12 Stunden die Einsatzstelle.

 

Im Einsatz waren gesamt etwa 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des THW sowie der Polizei.

Auch dieser Einsatz hat das gute Zusammenspiel der Organisationen gezeigt.

 

Wir bedanken uns bei Allen für die ausnahmslos gute Zusammenarbeit sowie für den reibungslosen Ablauf!


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