Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rodenberg ist in diesem Bereich seit vielen Jahren eng und eingespielt. Gerade bei Tiefbauunfällen ist die Bündelung von Material, Personal und Fachwissen entscheidend, da für solche Einsatzlagen umfangreiches Material, Technik und abgestimmte Abläufe benötigt werden. Auch die Feuerwehr Stadthagen unterstützte die Übung tatkräftig mit ihren Kräften, wobei sich die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit auch unter den erschwerten Bedingungen durch Regen in einer echten „Schlammschlacht“ eindrucksvoll bewährte.
Das Szenario war bewusst anspruchsvoll gestaltet: In der Übungsgrube befand sich ein Baggerarm, der den Zugang zur verschütteten Person zusätzlich erschwerte. Der Rettungsverbau musste daher mittels Rettungstafeln und pneumatischen Stützen eng um dieses Hindernis herum aufgebaut werden – eine realitätsnahe Herausforderung, die präzise Handgriffe und eine saubere Abstimmung zwischen den Organisationen erforderte.
Trainiert wurden unter anderem die Absicherung der Einsatzstelle, sowie Aussteifmaßnahmen und die patientenorientierte Rettung unter beengten Bedingungen. Die Übung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.
Gegen 12:00 Uhr war die Übung inklusive Rückbau abgeschlossen und die Einsatzbereitschaft wieder vollständig hergestellt. Zum Abschluss folgte ein gemeinsames (spätes) Frühstück in unserem Ortsverband, bei dem die Eindrücke und Erkenntnisse ausgetauscht wurden.
Ein Dank gilt zudem der DRK-Rettungswache in Stadthagen und der Firma Tarak-Gerüstbau die uns für die Übung ihre Parkflächen unkompliziert zur Verfügung gestellt haben. Ebenso bedanken wir uns bei der Übungsleitung und den Organisatoren: Christian Rector und Stefan Kommerein (Feuerwehr Rodenberg) sowie Raven Janson, Steffen Heine und Felix Blohm (THW Stadthagen).
– Kooperation, die trägt – im Alltag und im Einsatz –