Hintergrund war ein ausgedehnter Dachstuhlbrand im Hessisch Oldendorfer Ortsteil Bensen, der bereits seit dem frühen Nachmittag für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz sorgte.
Betroffen war ein größerer, ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäudekomplex, der heute als Wohnhaus dient. Die Bewohner konnten sich nach ersten Angaben der Polizei rechtzeitig in Sicherheit bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten zum Zeitpunkt des THW‑Einsatzes weiterhin an.
Die Aufgabe unserer FGr R bestand im Niederlegen von Gebäudeteilen. Dazu gehörten insbesondere das kontrollierte Abtragen von Einsturzgefährdeten Giebelwänden und instabilen Schornsteinköpfen sowie das Entfernen beschädigter Dachsparren und -pfetten. Durch diesen gezielten Rückbau konnten Glutnester freigelegt werden und vor allem wurden die laufenden Löscharbeiten der Feuerwehr so abgesichert, dass diese gefahrlos weitergeführt werden konnten.
Eingesetzt wurden der LKW Kipper mit Tieflader, das Bergungsräumgerät (Radbagger) mit dem Sortiergreifer sowie der MTW OV. Das Einsatzende für unsere fünf Helferinnen und Helfer, einschließlich der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft, war gegen 23:00 Uhr erreicht.
Wir danken allen eingesetzten Kräften für die gute und gewohnt professionelle Zusammenarbeit, insbesondere für das reibungslose, organisationsübergreifende Zusammenwirken über Landkreisgrenzen hinweg.
— Das THW. Gemeinsam – stark im Einsatz und in der Gesellschaft. —