Technischer Zug

Das Technische Hilfswerk setzt auf eine Kombination von universellen Bergungsgruppen und spezialisierten Fachgruppen (FGr). Aus diesem Grund verfügt jeder Ortsverband über einen sog. Technischen Zug (TZ). Bestehend aus dem Zugtrupp, einer Bergungsgruppe, in der Regel einer FGr Notversorgung und Notinstandsetzung.

Auf örtlicher Ebene gibt es 712 Technische Züge in derzeit 668 Ortsverbänden. Die Technischen Züge haben die Bergungs- und Instandsetzungszüge ersetzt.

Der Zugführer führt den Technischen Zug, diesem obliegt die taktisch-technische Koordination und Abwicklung von Einsätzen und wird von seinem Zugtrupp organisatorisch unterstützt. Ihm unterstehen die Bergungs- und Fachgruppen, die wiederum von den Gruppenführern geleitet werden.

Die Bergungsgruppen sind mit Ausstattung und Personal in der Lage, ein breites Aufgabenspektrum abzudecken, ferner unterstützten sie technisch und personell die Fachgruppen des THW. Die Fachgruppen hingegen sind die Spezialisten für besondere Aufgaben. Sie gibt es, abhängig vom Gefährdungspotenzial, in unterschiedlicher Anzahl und Flächendeckung. Die Technischen Züge rücken nicht grundsätzlich in voller Stärke zum Einsatz aus. Sie sind so aufgebaut, dass sowohl einzelne Trupps und Gruppen als auch ganze Technische Züge modulartig miteinander kombiniert werden können.

 

 

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